Exhibition Silver

Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT


Das Fraunhofer IAPT zählt zu den führenden Einrichtungen im Bereich der additiven Produktion mit den Kernkompetenzen AM Design, AM Prozesse und AM Systeme. Im Fokus steht die Industrialisierung additiver Technologien sowie der damit verbundene Technologietransfer, um hierdurch völlig neue und ressourceneffiziente Produkte zu ermöglichen. Mit uns erhalten Sie auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen, die Sie wettbewerbsfähig in Ihre additive Zukunft starten lassen. Begeben Sie sich jetzt auf Entdeckungstour und erfahren Sie in unseren Rundgängen mehr über unsere umfangreiche Technik und unsere spannenden Projekte und Möglichkeiten: https://www.iapt.fraunhofer.de/de/Technologien/rundgang.html .

Digitalisierung als Schlüssel für den Industriellen 3D Druck

Tim Wischeropp, Abteilungsleiter AM Design, Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT 

Abstract: Der 3D-Druck ist heutzutage in aller Munde und begeistert Anwender und Entwickler gleichermaßen. Allerdings stehen hohe Kosten einem wirtschaftlichen Einsatz in vielen Fällen entgegen. Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im 3D-Druck und zeigt auf, wieso die Digitalisierung bei der Industrialisierung der 3D-Druck Technologien eine entscheidende Rolle spielen wird.


Studium des Maschinenbaus der TU Hamburg und University of Waterloo (Kanada). Seit 2012 in der additiven Fertigung in verschiedenen Positionen am Fraunhofer IAPT (ehemals LZN Laser Zentrum Nord) aktiv. Seit Anfang 2018 Abteilungsleiter für den Bereich Design und Qualitätssicherung am Fraunhofer IAPT.

Post Processing of L-PDF-M Parts

Maximilian Kluge, Fraunhofer IAPT

Abstract: "Complexity for free" - Dieses Versprechen der additiven Produktion stellt für die Nacharbeit von AM-Bauteilen eine der größten Herausforderungen dar. Dies gilt erst recht, da die Oberflächennachbearbeitung, ebenso wie der Fertigungsprozess selbst, einen erheblichen Einfluss auf die Qualität des Fertigteils hat. Nur wer die Vor- und Nachteile der zahlreichen Bearbeitungsverfahren hinsichtlich der Anwendung auf AM Bauteile kennt, kann diese auch gezielt einsetzen und schon beim Bauteildesign berücksichtigen. Hierbei spielen nicht nur die erreichbaren Oberflächenqualitäten oder die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Auswirkungen auf die mechanischen Eigenschaften eine entscheidende Rolle. In mehreren Studien hat das Fraunhofer IAPT daher speziell die Nachbearbeitung von komplexen AM Bauteilen untersucht und stellt nun anwendungsnahe Entscheidungshilfen zur Verfügung, um so die Industrialisierung der additiven Produktion weiter voranzutreiben.


Als Leiter der Fachgruppe Materials and Finish beschäftigt sich Herr Kluge seit nunmehr 5 Jahren am Standort Hamburg mit der Optimierung neuer Legierungen und der Nacharbeit von L-PBF-Bauteilen. Angefangen mit einem wirtschaftsingenieurwissenschaftlichen Studium an der Leuhana Universität in Lüneburg, folgte der Einstieg in die additive Fertigung über das Laser Zentrum Nord und folgend über die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Besonders im Fokus der letzten beiden Jahre standen für ihn die Untersuchung von Methoden zur Nacharbeit von komplexen, additiv gefertigten Bauteilen und das Ziel kundenorientierte Lösungen zur Realisierung von AM-Applikationen im Sinne einer optimierten Nacharbeit zu entwickeln.

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