Fortbildungsprogramm der 3D WEEK 2019

Regulatory Affairs und IPs | Medizinprodukte im medizinischen 3D-Druck

Mittwoch, 11.09.2019 und Donnerstag 12.09.2019 (2 Kurstermine)

Kursbeschreibung und Lernziele

Der halbtägige Kurs richtet sich primär an Ärztinnen und Ärzte sowie Klinik- und Praxisteams mit Vorkenntnissen im Bereich des 3D-Drucks. Neben einem generellen Überblick über etablierte additive Fertigungsverfahren und die verwendeten Materialien werden aktuelle und zukünftige Anwendungen additiver Fertigungsverfahren in der Medizin vermittelt. Zur Veranschaulichung der technischen Übersicht über die Möglichkeiten des 3D-Drucks unternehmen die Kursteilnehmer eine geführte Besichtige der Firma SLM aus Lübeck. Die praktische Umsetzbarkeit der neuartigen Möglichkeiten des 3D-Drucks im Hinblick auf das Medizinproduktegesetz ist ein weiterer Schwerpunkt des Kurses.

Außerdem lernen die Kursteilnehmer aktuelle Verfahren zur Digitalisierung realer Objekte kennen. Technologien aus der aktuellen Forschung, bei denen künstliche Intelligenz neue medizintechnische Ansätze liefert schließen den Kurs ab.

Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer dazu in der Lage die aktuellen Möglichkeiten des 3D-Drucks realistisch bewerten zu können um einen Einsatz im eigenen Umfeld einzuschätzen.

Lernziele

  • Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druck im medizinischen Umfeld
  • Regulatorische Rahmenbedingungen zum Einsatz in der Medizin
  • Welche zukünftigen Entwicklungen werden erwartet
  • Realistische Einschätzung der Umsetzbarkeit additiver Fertigung im eigenen Betrieb

Dieser Kurs ist Teil des Kurses Applikationen und Zulassung individualisierter Medizinprodukte | 3D-Druck im medizinischen Umfeld.

Zielgruppe

Ärzte, Medizintechniker und Mediziningenieure.

Kursprogramm (Mittwoch, 11.09.2019 und Donnerstag, 12.09.2019)

ZEITPROGRAMMPUNKTDOZENT / DOZENTIN

12:30

Begrüßung, Willkommenskaffee

Prof. Dr. Thorsten M. Buzug
Dr. Thomas Friedrich

13:15

3D-Druck: Anwendungen und Prozesse in der Klinik

  • Software – vom DICOM zum 3D Objekt
  • Hardware - verschiedene 3D Drucktechnologien
  • Use Cases – vom anatomischen Modell zum patientenspezifischen Implantat
  • Regulatorische Aspekte

Christoph Trautner
Account Manager Medical
Materialise

14:15

Kuchenpause

 

14:30

Einordnung und Grenzen des 3D-Drucks in Europa aus regulatorischer Sicht

  • 3D-Druck und Medizinprodukte: wovon reden wir?
  • Sonderanfertigungen, Software und CE-Kennzeichnung
  • Grenzen bei der Entwicklung und Forschung
  • Zukünftige Änderungen durch die Medizinprodukteverordnung
  • Wichtige Schnittstellen zum Datenschutz
  • Empfehlungen und Ausblick

Prof. Dr. Heike Wachenhausen
Rechtsanwältin
WACHENHAUSEN RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB, Lübeck

15:30

Intellectual Property und additive Fertigung im medizintechnischen Umfeld

  • Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen
  • Nutzen und Grenzen des Patentschutzes im Umfeld der additiven Fertigung
  • Lösungsansätze für die Erlangung und Durchsetzung von Schutzrechten im Bereich additiver Fertigung

Dipl.-Ing. Marc Wachenhausen
German and European Patent Attorney
Wachenhausen & Kollegen, München

16:30

Abschlussdiskussion, Kaffee und Verabschiedung

 

  
Donnerstag, 12. September 2019 oder Freitag, 13. September 2019
08:30Tagesticket AMMM

Kursgebühr und Teilnahmebedingungen

Die Kursgebühr beträgt 520 Euro (inkl. 19% USt.) und beinhaltet die Tagesverpflegung und die Kursunterlagen. Darüber hinaus berechtigt die Kursgebühr zur Teilnahme (Tagesticket) an der wissenschaftlichen Konferenz AMMM.


Für alle Kurse aus dem Kursprogramm der 3D Week gelten die folgenden Bedingungen:

Teilnahmegebühren
Die Kursteilnahme ist kostenpflichtig. Die Gebühren sind im Voraus zu zahlen. Etwaige Bankgebühren gehen zu Lasten des Zahlungspflichtigen.

Stornierung der Kursteilnahme
Im Falle einer Stornierung der Teilnahme bis zum 03.08.2019 wird die Teilnahmegebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 70 € erstattet. Bei einer Stornierung ab dem 04.08.2019 ist keine Rückzahlung möglich. Eine Ersatzperson kann benannt werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen.

Programmänderungen
Der Veranstalter behält sich auch kurzfristige Programmänderungen vor. Für Änderungen im Programm erfolgt keine auch anteilmäßige Erstattung von Teilnahmegebühren.

Haftung
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Erfüllungsort, Gerichtsstand
Erfüllungsort ist Lübeck, Gerichtsstand für alle Parteien ist Lübeck. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.